Klein aber fein am Grossglockner

Mit einem etwas abgewandelten Konzept und einem erweiterten Rahmenprogramm startete der Grossglockner Grand Prix 2016 unter dem Motto "Mountain Calling - Grossglockner Bergzeit".

Grossglockner Porsche 356Mountain Calling

Bewährt hat sich das Basislager im kleine Ort Fusch an der Glocknerstrasse für Fahrer und Fahrzeuge des Grossglockner Grand Prix. So fand hier auch wieder - wie im vergangenen Jahr - der Check-In mitten im Dorfzentrum statt.

Eine kleine Gruppe nahm die kurze Rallye über Zell am See nach Kaprun und zurück in Angriff, bevor man am Abend den Traditionsabend der Feuerwehr besuchte. Die Helfer und Streckenposten hatten zu Speis und Trank in ihre Feuerwache geladen.

 

Grossglockner Ferrari Dino GTBestes Wetter am Berg

Zur gesammelten Transfer-Etappe rauf zur Mautstation Ferleiten am ersten "Renntag" wurde kurz die Glocknerstrasse in Beschlag genommen und alle Fahrzeuge zum Vorstart in Dreierreihen positioniert. Erneut ein schönes Bild mit historischem Bezug zu den Abläufen der Vorkriegsrennen.

Im Gegensatz zum Vorjahr, wo im Grunde alle Auffahrten in die tief hängenden Wolken mit teilweise weniger als 70m Sicht hinein führten, war dieses Mal das Wetter auf der Seite der Fahrer.

 

Klein aber feinGrossglockner Marmot

Bei strahlendem Sonnenschein konnten Informations-Auffahrt und erster Seitzzeit-Lauf in Angriff genommen werden. Das freute natürlich auch die anwesenden Fotografen.

Da war es schon etwas schade, dass sich nur eine recht kleine Teilnehmerzahl zusammengefunden hat. Aber alles hat auch seine gute Seite und so wurde es zu einer sehr intimen Veranstaltung, bei der man die Zeit fand sich mit den Fahrern und Beifahrern zu unterhalten und jedes Fahrzeug im Detail zu bestaunen.

 

160924 GGGP 022Grossglockner Bergzeit

Neben dem üblichen Veranstaltungsverlauf mit Informationsauffahrt, einem Setzzeit- und zwei Bestätigungsläufen am Folgetag standen in diesem Jahr als Besondertheit Naturerlebnisse verschiedern Art als Rahmenprogramm zur freien Wahl.

Bei einem Besuch beim Mankeiwirt mit seinem zahmen Murmeltieren konnte man die seltene Gelegenheit nutzen ein solches Tier ganz aus der Nähe zu betrachten und sogar einmal zu streichlen. Nebenbei erfuhr man viele Details zur nicht gnaz einfachen Haltung der Nager oder die natürlichen Verhaltensweisen der freilebenden Artgenossen.

Ausfahrten über den weiteren Verlauf der Glocknerstrasse, eine Caddy-Tour ins Käfertal mit vielen Zwischenstopps vor der malerischen Kulisse oder auch eine abend(teuer)liche Fackelwanderung zum Wasserfall in Fusch brachte den Teilnehmern die österreichische Alpenlandschaft einmal auf ganz andere Weise näher.

2017 wird der Fokus wieder ganz auf den Vorkriegsoldtimern liegen.