Das Jubiläums-Motorfestival

Es war wieder mal ein Fest, nein ein Festival! So wie es sich für ein erstes Jubiläum auch gehört. Man glaubt es kaum, aber die Classic Days jährten sich 2015 bereits zum 10. Mal.

Classic Days 2015Museumsinsel anstatt Concours

Die Classic Days sind auch ohne einen FIVA Concours immer noch die Classic Days. Die Museums-Insel war ein Highlight. Abgesehen von dem schnell als Hüpfburg bekannt gewordenen Autostadt Pavillon. Nun ja, ein Tribut an den Sponsoren.

Die französischen Amischlitten, die Facel haben es mir wirklich angetan. Leider sind sie genauso rar und teuer wie alles hier präsentiert wird. 

 

 

Peugeot RallyeAuch die teilweise skurillen Bristols waren eine Hingucker wie sie dort in Baujahren aufgereiht präsentiert wurden.

Die neue Gestaltung des Fahrer-Infields mit einer offenen Zeltlandschaft war ein echter Gewinn. Okay, da haben die vielen Besucher jetzt weniger von, aber es war sicher auch schöner anzusehen als ein grosses weisses Zelt!

Richtig schön fand ich dann auch den Rallye Stand von Peugeot. Mit Sand und offenen Zelten passte es absolut zum Rallye-Thema. Weniger toll war dann der Peugeot-Sonderlauf am Sonntag mit nur einem einzigen 205 auf der Strecke, das war sicher anders geplant.

 

Stars and StripesAmerican Lifestyle ganz gross

Der Bereich Stars & Stripes, der 2014 seine Premiere feierte, hat sich schon im zweiten Jahr zu einem Mega-Highlight entwickelt. Spätestens wenn die Band zum Tanz aufspielte war dort die Hölle los. Vor lauter Menschen waren die Ami-Schlitten für eine Weile kaum mehr auszumachen. Ein tolle Atmosphäre. Die lange Schlange an der Burger Bude zeigte, dass hier auch kulinarisch Hervorragendes geboten wurde.

Für das Schloss-Fahrerlager ist zu hoffen, dass die Bauarbeiten am Hotel/Restaurant 2016 abgeschlossen oder zumindest soweit fortgeschritten sind, dass der Vorplatz nutzbar ist. Dann macht es wieder mehr Spaß sich bis zum Schloss zu bewegen. Dennoch ist es trotz oder gerade wegen der Baustellen die über die Jahre an einzelnen Teilen des Schlosses kamen und gingen schön zu sehen wie sich der ganze Bau entwickelt und immer mehr in alten Glanz erstrahlt.

Bentleys von heute und damals

Bentley CannoneerEine weitere schöne Überraschung war die Anwesenheit des Bentley GT3 Rennwagens vor allem am Sonntag mit VLN-Rennfahrer Christopher Brück am Steuer. Eine gute Idee hier die Brücke von alt und neu zu schlagen, da sich Bentleys nun aktuell wieder im Motorsport betätigt.

Die Jungs von HTP Motorsport hatten sichtlich Freude das Fahrzeug zu präsentieren und waren obendrein ganz schön "geflasht" von der Veranstaltung, die sie bislang nur vom Namen und Aufkleber kannten.

Wieder einmal hätte man sich selbst an 3 vollen Tagen 4-teilen müssen um alles zu erleben und zu sehen. Wie z.B. der Start des Drago ruggente. Aus der Ferne jedes Mal lautstark zu vernehmen und an einer weissen Wolke über den neuen Fahrerlager auch zu sehen. Was ein Auftritt, wie er da feuerspeiend und laut sprotzelnd seine Runde über den Kurs drehte. Der Name ist wirklich Programm.